Sa | 11.09.2021 | 20:00 Uhr

Socken im Kühlschrank: Das Dementical

Irgendetwas stimmt nicht mit ihrem Gedächtnis – das spürt Liese Lehmann immer deutlicher. Es ist als würden die Türen zu bestimmten Gedankengängen plötzlich klemmen. Und ihre Umgebung spürt das auch. Und das führt zu Konflikten und Problemen. Für Liese selber, aber auch für ihre Familie und ihre Nachbarn. In „Socken im Kühlschrank“ blickt der Zuschauer mit den Augen einer Betroffenen auf ihre Umwelt, die zunehmend durcheinander gerät. So scheint es jedenfalls.

Die Geschichte einer Demenzerkrankung wird in fortlaufenden Bildern erzählt, die Geschichte von Liese Lehmann und die Geschichte ihrer vertrauten Welt, die zunehmend unvertrauter wird. Sie selber muss ihre Erkrankung akzeptieren, ihre Familie aber auch. Alle müssen lernen, damit umzugehen.

Der Lernprozess ist schwierig, aber er wird auch mit einer Prise Humor beschrieben. Und die Erzählerin ist das kleine Enzym im Kopf von Liese Lehmann, das für das ganze Chaos verantwortlich ist.

„Socken im Kühlschrank“ wurde mit großem Erfolg im Jahre 2019 in der Halle 32 aufgeführt, weitere Aufführungen wurden erstmal durch Corona verhindert. Jetzt versuchen wir es erneut – in einer halbkonzertanten Fassung, die den pandemischen Bedingungen auf alle Fälle genüge tun wird.

Von Joachim Kottmann
Eine Produktion des Musical-Projekts Oberberg (MPO)
Regie: Martin Kuchejda,
Kathleen Wojahnn (Auf Basis der Fassung von Christine Bretz)
Musikalische Leitung: Joachim Kottmann

Die Musik wurde in der Halle 32 mit Band live eingespielt und von Olli Nohl aufgenommen.

Trailer zum Dementical

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