Di | 17.09.2024 | 18:00 Uhr

Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle

Fukushima brachte das Aus für die deutschen Kernkraftwerke. Gorleben ist als Standort zur Endlagerung von Atomabfällen Geschichte, der Ukraine-Krieg und die mit ihr sich zuspitzende Energiekrise brachten die Kernkraft unter anderem wieder als Energieoption in die Diskussion. Inzwischen ist das letzte Kernkraftwerk vom Netz genommen. Was dennoch bleibt ist die Frage der Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle. Eine Frage, die schon seit den 1970er Jahren offen ist.

Wenn kein Endlager für hochradioaktiven Atommüll gefunden wird, kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben. Der Atommüll müsste dann weiterhin in Zwischenlagern – diese befinden sich in den meisten Fällen an den Standorten der ehemaligen Atomkraftwerke – aufbewahrt werden, was langfristige Sicherheitsrisiken birgt. Es könnte zu Umweltverschmutzung, Gesundheitsgefährdungen und potenziellen nuklearen Unfällen kommen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass die Suche nach einem sicheren Endlager für hochradioaktiven Atommüll fortgesetzt und zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wird, um die langfristige Sicherheit und Entsorgung zu gewährleisten. 

Was kann man aus der bisherigen Suche nach einem Endlagerstandort für Atommüll lernen? Kann ich mich persönlich beteiligen? Wird Deutschland fündig oder bleibt es eine offene Frage für weitere Generationen?

Mit diesen Fragen befasst sich Referent Dr. Bernhard Wunder vom Katholischen Bildungswerk des Oberbergischen Kreises.

Dauer: 18 bis 20.15 Uhr

Bild: ©Dirk Rabe auf Pixabay