Di | 15.10.2013 | 20:00 Uhr

Die Steinmüllersaga

In den nächsten Jahren werden Gerhard Pomykaj und Monica Weispfennig ausgehend von der Familien- und Firmengeschichte Steinmüller in zwölf Vorträgen ein anschauliches Porträt der Lebensverhältnisse in Gummersbach während der letzten zweihundert Jahre zeichnen. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Dokumente, die eindrückliche Einblicke in die einzelnen Zeitabschnitte eröffnen. Sie werden im Wechsel von den beiden Referenten vorgelesen und kommentiert. Bildliche Darstellungen runden die Vorträge ab, die jeweils in sich geschlossen sind.   
Die Steinmüller-Saga Teil 2:
Die Gründung der Papierfabrik und der industrielle Durchbruch  (1850 – 1870) Nach dem Scheitern der Revolution stand auch in Gummersbach die wirtschaftliche Entwicklung im Focus der Handelnden. Es waren nicht nur betuchte Erben wie Wilhelm Müller, die durch Innovationen und Investitionen im Textilbereich der industriellen Entwicklung vor Ort zum Durchbruch verhalfen, sondern auch energiegeladene und ideenreiche Personen wie Wilhelm Steinmüller, der - unterstützt von seinen Söhnen - die eingefahrenen Bahnen verließ und sich mit der Gründung einer Papierfabrik (1855) zu neuen Ufern vorwagte. Anhand dieser neuen Fabrik lassen sich geradezu exemplarisch die Schwierigkeiten unerfahrener Unternehmer zu Zeiten der Frühindustrialisierung, aber auch die Arbeitsbedingungen, unter denen produziert wurde, nachzeichnen. Referenten: Gerhard Pomykaj und Monica Weispfennig Historische Vortragsreihe der VHS Gummersbach  
Einlass:19:30 Uhr | Südfoyer
Ort:Raum L & C
Veranstalter:    
VHS Gummersbach
Abendkasse:6,00 Euro