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Ausgabe 104 | Mai 2022
Halle32
 
Collage NL5_2022

Der Wonnemonat und das halbe Dutzend

Wenn nicht jetzt, wann dann ...? Diesen Song einer nicht ganz unbekannten Kölner Kapelle kennen Sie. Und für den Mai passt dieser wie der Topf auf den Deckel. Denn wer den Wonnemonat nicht nutzt, um sich bei uns in der Halle 32 kulturell begeistern zu lassen, der ist, mit Verlaub, aber sowas von selber schuld. Denn gleich sechs Veranstaltungen warten darauf, von Ihnen besucht zu werden. 

Bandbreitentechnisch ist im Grunde alles dabei: Vom Singer/Songwriter Artur Ferchow über die A-capella-Band Basta (zum letzten Mal auf Tour!) bis zur kultigen Stunksitzung unplugged. Ensemble-Mitglied Bruno Schmitz verrät im exklusiven Interview, worauf sich die Besucherinnen und Besucher freuen dürfen.

Swing- und Jazzfans kommen bei der Swing Company voll auf ihre Kosten, und für alle, die politisch und geschichtlich interessiert sind, lohnt sich der Mai gleich doppelt, denn er beginnt und endet mit zwei fundierten Vorträgen: Zum einen zur Lage der Juden in Deutschland, zum anderen zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus im Oberbergischen. Es geht also um Themen wie Verfolgung und Unterdrückung, wie sie - leider - aktueller kaum sein könnten, wenn man den Blick gen Europas Osten wirft. 

Volles Programm bis Mitte Juni
Das erste Halbjahr 2022 endet in der Halle 32 unter anderem mit der Doppelpremiere unserer großen Eigenproduktion Schwalbe Sterni. Dazu aber mehr in der nächsten Ausgabe.

Wir werfen den Blick an dieser Stelle nicht nur auf die nächsten Wochen, sondern auch schon mal in den Herbst. Voller Hoffnung, dass die nächste Pandemiewelle maximal ein kleines Gekräusel am Corona-Ufer wird und wir Ihnen und euch ab September die schon fest geplanten Veranstaltungen auch bieten können. Wie den Auftritt der Bashed Potatoes und das wunderbare Kinderstück über den Zauberer von Oz im September. Wie Beethovens Neunte und Die unendliche Geschichte im Oktober. Wie unsere nächste Eigenproduktion, Sonnenmarsch, im November. Und das gleich an vier Abenden.

Also: Seien Sie am Start! Wir sind es.

Das gesamte Programm gibt´s hier in der Übersicht

Endlich Heimat gefunden?

Was bedeutet Heimat? Wann kann man sich wirklich heimisch fühlen? Also mehr als nur akzeptiert zu werden, sondern integriert, gemocht, wahrhaft willkommen? Viele Menschen jüdischer Abstammung stellen sich diese Frage auch fast 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs nach wie vor. Vielleicht sogar mehr denn je. Grund genug, dem Thema einmal auf den Grund zu gehen. 

Der Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist Priv.-Doz. Dr. L. Joseph Heid macht es in diesem Vortrag. Der Autor, der unter anderem für so renommierte Medien wie Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT, Die Welt, Der Freitag und Jüdische Allgemeine schreibt, befasst sich mit der Frage, wie sicher jüdisches Leben in Deutschland ist.

Nach dem Holocaust hat es bei den in Deutschland lebenden Juden sprichwörtlich immer geheißen, sie säßen auf gepackten Koffern. Dann, als sich ihre Situation konsolidiert hatte, hieß es, die Koffer seien nunmehr ausgepackt. Dies hat sich ganz offensichtlich im wiedervereinigten Deutschland geändert: Spätestens nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle hat sich in der Bundesrepublik wieder ein alt-neuer Antisemitismus breit gemacht, der bei den Juden die Frage aufwirft, ob die Koffer wieder gepackt werden müssen. 

Die Oberbergische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und das Katholische Bildungswerk Oberberg laden zu dieser Veranstaltung ein.

> Müssen wir wieder die Koffer packen? Zur Lage der Juden in Deutschland. Montag, 2. Mai 2022, 19.30 Uhr, Raum L & C. Der Eintritt ist kostenlos!

Weitere Informationen finden Sie hier:

Letzte Chance. Und damit Basta!

Eben noch in Windeln, jetzt mit dem Schulabschluss in der Hand: Wer Kinder hat, der weiß, 20 Jahre sind schnell vorbei. Eine Band zu haben ist auch sowas wie ein eigenes Baby, und die Jahre gehen ungefähr genauso schnell ins Land. Davon können die Mitglieder von Basta im wahrsten Wortsinne ein Liedchen singen. 

Vor über zwei Jahrzehnten begannen sie mit Kneipenkonzerten vor ein paar Leutchen (meist Freunde und deren Freunde) und rechneten nicht ansatzweise damit, dass sie mal eine der bekanntesten und beliebtesten A-cappella-Bands Deutschlands werden würden. Wurden sie aber. Und jetzt? Ist (fast) Feierabend! Denn nach über 20 Jahren Bandkarriere haben die Vokal-Enthusiasten Anfang des Jahres beschlossen: Basta, das war es! Aber eben noch nicht ganz. Zum einen geht das Quintett ein letztes Mal regulär auf Tour und will am 5. Mai seine Gäste in der Halle 32 mit „Eure liebsten Lieder“ begeistern. Und zum anderen soll es die beliebten Weihnachtskonzerte wohl noch länger geben. 

Aber eins nach dem anderen. Erst einmal packen die Jungs ihre größten Hits aus 20 Jahren aus, und natürlich ist das Publikum gefragt, furios mit einzustimmen. Zum Beispiel in den Trennungs-Klassiker „Bindungsangst“, den Büroshanty „Cut, copy & Paste“, der in die unendlichen Weiten eines Großraumbüros entführt, oder „Reggaeton im Altersheim“, der mitten ins Herz einer tanzfreudigen Geriatrie trifft. Gegenwehr zwecklos!

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst - zum Beispiel bei der Mit-Gestaltung des Konzertabends. Auch wenn Abend für Abend das Applausometer eingeschaltet werden wird, um spontane Ur-Wahlen abzuhalten, erhöht sich die Chance auf kreative Mitbestimmung, wenn man der Band via Instagram und Facebook Eingaben macht. 

> Basta: Eure liebsten Lieder, Donnerstag, 5. Mai 2022, 20 Uhr, Halle 32

Mehr Infos und Tickets

Mehr über Basta: https://basta-online.de

Einmal mit Schmackes, bitte!

Stunksitzung unplugged

Ohne Strom, aber mit Schwung und wunderbarer Frechheit: Stunk unplugged am 19. Mai

Interview mit Bruno Schmitz, Mitglied von Stunksitzung Unplugged, zum Auftritt am 19. Mai  

Seit der Gründung im Jahr 1984 ist Bruno Schmitz festes Mitglied des Kölner Stunksitzung-Ensembles. Im Interview erzählt er, warum dieses jetzt wieder mit einer Unplugged-Show auf Tour geht und was die Gäste in der Halle 32 beim Auftritt am 19. Mai erwarten dürfen.  

Die Stunksitzung im Kölner E-Werk ist als alternative Karnevalssitzung seit vier Jahrzehnten Kult. Worin unterscheidet sich davon die Unplugged-Version, die Sie ja auch schon seit 20 Jahren spielen – und warum gibt es sie eigentlich?
Bruno Schmitz:
Die klassische Stunksitzung funktioniert ja so: Wir erarbeiten Jahr für Jahr über jeweils etwa vier Monate ein komplett neues Programm, das wir dann circa fünfzigmal im E-Werk spielen. Im Laufe der Jahre haben sich dadurch weit über 700 Nummern, Sketche und Lieder angesammelt. Da dachten wir uns: Es wäre doch schade, wenn man die später nie mehr spielen und zeigen kann. So sind die Unplugged-Shows entstanden, sie sind ein bisschen wie ein Best-of. Nur Köbes Unterground als Band ist nicht mit dabei. Musik gibt es trotzdem, denn die insgesamt acht Schauspielerinnen und Schauspieler – damit sind wir übrigens das größte Kabarett-Ensemble der Republik – werden von drei Top-Musikern begleitet.  

Wird es denn neben den älteren Stücken auch aktuelle Nummern geben? Gesellschaftliche Themen gibt es ja genügend.
Bruno Schmitz:
Ja, in jedem Fall. Es geht zum Beispiel um den Lehrermangel: Wir zeigen, was passiert, wenn eine Stewardess oder ein Kirmesansager plötzlich im Klassenzimmer stehen und Unterricht geben müssen. Auch Themen wie Wohnungsnot und Pflegenotstand kommen vor, wenn zum Beispiel eine Pflegekraft sehr sarkastisch Werbung für ihren Beruf macht. Außerdem trifft Kardinal Wölki auf den Teufel und lässt sich von ihm coachen … damit all das einen schönen roten Faden bekommt, wird unsere Präsidentin Biggi Wanninger in gewohnter Manier durch den Abend führen. Und sie wird in ihren Moderationen auf jeden Fall auch emotional auf das Thema Ukraine-Krieg eingehen.  

Ist es schwierig, in diesen Zeiten mit einem humorvollen Programm an den Start zu gehen?  
Bruno Schmitz:
Dazu muss man zunächst sagen, dass der Auftritt in Gummersbach schon vor zwei Jahren hätte stattfinden sollen und wegen der Pandemie mehrfach verschoben werden musste. Wir sind einfach nur sehr froh, jetzt endlich wieder spielen zu dürfen, und es hat uns auch viel Spaß gemacht, die ganzen Sketche wieder neu zu erarbeiten. Wir haben lange verzichten müssen, ebenso unsere Zuschauerinnen und Zuschauer. Klar, angesichts der aktuellen politischen Lage bleibt einem das Lachen auch mal im Halse stecken. Aber ich finde es wichtig, den Leuten gerade jetzt einen schönen Abend zu bereiten, an dem sie lachen dürfen und sollen! Weil wir ihnen Momente der Leichtigkeit bieten – und das mit einem wirklich niveauvollen Programm.  

> Stunk unplugged, Donnerstag, 19. Mai 2022, 20 Uhr.  

Mehr Infos und Tickets

Mit Seele. Mit Herz. Mit Stimmgewalt.

Es ist doch immer wieder schön, wenn sich im Laufe eines Künstlerlebens die Kreise schließen. Das wird am 20. Mai passieren, wenn Artur Ferchow mit seiner unverwechselbaren Stimme über Momente singt, die unvergesslich sind. Über Menschen, die er traf, über Erlebnisse, die ihn bewegten. Inspiriert davon nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise durch Täler und Oasen des Alltags. 

Unvergesslich ist für ihn auch der Beginn seiner Bühnenreise vor acht Jahren - denn sie startete in Gummersbach, bei einem Konzert mit dem Pianisten Dieter Wiebe. In den Jahren darauf spielte Ferchow immer wieder im Raum Köln/Bonn und auch im Oberbergischen. Nun feiert er auf der Studiobühne seine Rückkehr in die Halle 32. 

Mit seiner Band spielt er deutschsprachigen Pop/Rock mit vielfältigen Einflüssen von Klassik bis hin zum Blues. Musik, die von der ersten Sekunde an groovt und mitreißt. Zumal er frische Songs dabei hat: Nach einigen Singles und seiner EP „Unterwegs“, die neben dem Titelsong auch die Stücke „Unsere Zeit“ und „Ich vermisse dich“ enthält, bringt er jetzt sein Debütalbum „fliegen und gleiten“ in die Stadt, in der für ihn bühnentechnisch alles angefangen hat.

Ein Abend für die Seele, für Fans echter, handgemachter Musik, mit einem Künstler, der lebt und erlebt hat, wovon er singt.

Artur Ferchow, Freitag, 20. Mai 2022, 20 Uhr, Studiobühne.

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Ein Wiederhören mit Legenden

Sie proben gar nicht weit weg von der Halle 32, im beschaulichen und ländlichen Reichshof-Erdingen. Dort indes lassen sie es auf elegante Weise krachen, die Musikerinnen und Musiker der oberbergischen Big Band „Swing Company”. Unter der Leitung von Matthias Bauer haben sie sich ein sehr ordentliches Repertoire erarbeitet. 

Keine Frage, um Songs von Stars wie den unvergessenen Roger Cicero und Frank Sinatra sowie Michael Bublé angemessen interpretieren zu können, muss man schon was draufhaben – nicht nur stimmlich. Was die Damen und Herren an den Instrumenten so leisten, war in der Halle 32 bereits mehrfach zu hören. Kein Wunder, dass sich die Swing Company auf ihre Rückkehr am 24. Mai freut.

Mit einem abwechslungsreichen, mitreißenden Programm präsentiert die Big Band den Gastsolisten Michael Kuhl als Sänger und Trompeter. Gemeinsam mit der Swing Company zeigt er seine Vielseitigkeit im Genre Jazz und präsentiert neue wie ältere Swing-Nummern traumhaft sicher und berückend schön. Zumal Michael Kuhl und die Swing Company wieder alles geben werden, um so nahe wie irgend möglich an den Originalen zu bleiben.

Komplettiert wird der abwechslungsreiche und hochkarätige Abend mit Instrumentalstücken der Big-Band-Legenden Sammy Nestico und Bob Curnow, in denen die Bandmusiker ihre solistischen Fähigkeiten unter Beweis stellen werden.

Der perfekte Abend für alle Fans von Jazz und Swing!

Swing Company, Freitag, 24. Mai 2022, 20 Uhr, Halle 32.

Infos und Tickets

Mehr über die Swing Company

Aufräumen mit Vorurteilen

Gerhard Pomykaj hat sich in den vergangenen Jahrzehnten intensiv mit dem Nationalsozialismus im Oberbergischen befasst. Und dabei eines festgestellt: Es gibt nicht nur zur Rolle von verschiedenen Akteuren aus jener Zeit unterschiedliche Auffassungen – sondern auch darüber, was über die Zeit veröffentlicht wurde. „Es gibt weit mehr Bücher, Schriften, Onlineveröffentlichungen und auch Ausstellungen dazu, als manch einer glaubt und zuletzt auch behauptet hat“, sagt Pomykaj, der als Historiker selbst einige dieser Veröffentlichungen verfasst beziehungsweise an ihnen mitgearbeitet hat. 

In der letzten Zeit ist laut Pomykaj zudem der Eindruck erweckt worden, dass vor allem Kommunalpolitiker und Verwaltungsangehörige im Oberbergischen Nationalsozialisten gewesen seien. Dem widerspricht er: „Das stimmt so nicht, denn zum Beispiel 85 Prozent aller Volksschullehrer und circa 80 Prozent der Ärzte waren in der NSDAP. Die Mehrheit der Bevölkerung wollte nach dem Krieg keine Aufarbeitung des Nationalsozialismus.“

Nach dem Vortrag wird diskutiert
Bei seinem Vortrag am 30. Mai um 20 Uhr in der Halle 32 will er sowohl mit den Wissenslücken als auch mit den Halbwahrheiten aufräumen. Deshalb nimmt er eine Bestandsaufnahme vor: Er stellt wichtige Veröffentlichungen vor und thematisiert die Quellenlage. Zudem sollen Perspektiven für weitere Forschungen aufgezeigt werden. Der Abend, moderiert vom Leiter der Halle 32, Martin Kuchejda, soll aber vielmehr bieten als den reinen Vortrag: „Eine anschließende Diskussion ist ausdrücklich erwünscht“, kündigt Pomykaj an. Er hofft auf einen sachlichen und fundierten Austausch mit den Zuschauerinnen und Zuschauern.

Vortrag und Diskussion werden gefilmt
Übrigens: Der Vortrag und die anschließende Diskussion werden gefilmt und ins Netz gestellt, sodass auch jene geschichtlich Interessierten, die an dem Abend nicht dabei sein können, im Bilde sind. Und Faktenwissen statt Halbwahrheiten mitnehmen.

Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus im Oberbergischen, Freitag, 30. Mai 2022, 20 Uhr, Raum L&C. Der Eintritt ist frei!

Mehr dazu hier


Jetzt vorbestellen: Highlights im Juni

Früh plant, wer Kultur erleben möchte – oder sie gerne verschenken mag! Denn Karten für Kabarett, Theater oder Konzerte in der Halle 32 kommen immer gut an. Und gerade in diesen besonderen Zeiten freuen sich die Künstlerinnen und Künstler über ein treues Publikum. Deshalb jetzt schon vormerken, vorbestellen, vorfreuen:

1./2. Juni:Gummersbacher Philharmoniker/MGM Big Band.

7. Juni: Schwalbe Sterni rettet die Welt. Kindermusical von Joachim Kottmann, Matthias Ebbinghaus und Elo von Knorre (Musik) sowie Martin Kuchejda (Text).

8. Juni: Ein Kuss - Antonio Ligabue. Ein-Personen-Stück über den schweizerisch-italienischen Maler

Das sind nur drei Highlights im Frühsommer. Deshalb am besten gleich im kompletten Programm der Halle 32 stöbern.

Schätze aus dem Bücherschrank #14: Liebling, hast du meine Zähne gesehen?

Im Südfoyer der Halle 32 steht ein Offener Bücherschrank: Jeder kann Bücher hineinstellen oder herausnehmen. Oft verbergen sich literarische Schätze in den Regalen. Wir heben sie und stellen sie hier vor – und wer Glück hat, ergattert bei seinem nächsten Besuch ebendieses Buch für sich zu Hause.

He, lasst doch mal den Opa durch! – Wer sich davon angesprochen wird, ist entweder alt oder er fühlt sich so. Hubertus zählt, rein objektiv gesehen, zur ersten Kategorie. Er wird bald 77. Gleichwohl erlebt er mit seiner zweiten Frau Hulda seit nunmehr elf Jahren ein noch vergleichbar frisches Liebesglück. Zum alten Eisen zählen? Nicht mit Hubertus. 

Er und Hulda verstehen sich prächtig, gleichwohl gibt es trotz oder gerade wegen ihres Alters so manche Reiberei zwischen den beiden Vollsenioren. Und da es in unserer Gesellschaft leider auch so manche Volldeppen gibt, haben es die zwei im Alltag manchmal nicht ganz leicht.

Davon und vom Abenteuer einer zweiten großen Liebe erzählt Hubertus Humpff lakonisch, humorvoll und mit viel Charme. Zum Beispiel davon, wie ihm immer unwohler wird, je länger Hulda mit seinem Uralt-Benz über die Autobahn rast. Oder wie er ganz zappelig wird, wenn sie das Wechselgeld beim Einkaufen centgenau abzählt. Und wie er versucht, das gemeinsame Liebesleben mittels Tabletten in Gang zu kriegen - wobei er, wie sie übrigens auch, die eigentliche Nachtruhe lieber im eigenen Bettchen verbringen möchte.

Wer bereits im Seniorenalter ist oder jemanden kennt, den es ereilt hat, oder ganz unabhängig davon einfach mal herzhaft lachen möchte, sollte in unserem Bücherschrank unbedingt zu diesem Buch greifen: Liebling, hast du meine Zähne gesehen?

Bei uns gelten wie überall KEINE Zugangsregeln mehr wegen Covid 19, wir EMPFEHLEN aber das Tragen einer Maske.

Mehr Informationen rund um die Halle 32 auf www.halle32.de.

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