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Ausgabe 145 | Mai 2026
Halle32
 

Ja, Mai, da muss man hin!

Mai

Alles neu macht ... Sie kennen das Sprichtwort. Bei uns trifft das in diesen Tagen zum Teil zu – denn gleichzeitig ist der Wonnemonat aber ein Treffen mit guten alten Bekannten.

Schon an diesem Wochenende gibt es mit dem Tributeband-Doublefeature zwar etwas Neues, aber die Songs und Bands, denen gehuldigt wird, dürften Sie bestens kennen: Es geht um Bon Jovi und Whitesnake.

Gleich an zwei Abenden sind, wie traditionell im Mai, die Gummersbacher Philharmoniker bei uns zu Gast. Wir haben Gründer und Dirigent Karsten Dobermann dazu exklusiv interviewt.

Auch die beliebte Schwalbe Sterni geht wieder auf die Reise, diesmal angesichts des 100. Geburtstags von AggerEnergie.

Und eines der Konzerthighlights des Jahres wartet auf Sie – ebenfalls von und mit guten Bekannten: Völkerball sind mit ihrer Engel-Tour zu Gast.

Wir sehen uns!

Ihr Team der Halle 32

Am 2. Mai: Whiteshake und Jovi

Tribute-Shows sind längst mehr als Coverabende – sie sind emotionale Zeitreisen und die wohl intensivste Nähe zu musikalischen Ikonen. In der Halle 32 wird das gleich doppelt gefeiert: mit der Ultimate Rock-Show am 2. Mai und einem Pink-Floyd-Abend am 19. Juni.

Am 2. Mai bringt das Double-Feature aus JOVI – The Bon Jovi Show und Whiteshake die goldene Rock-Ära zurück. Whiteshake huldigen Whitesnake und Frontmann David Coverdale mit kraftvollem Bluesrock, großen Refrains und viel Gefühl – nah am Original, getragen von eigener Live-Energie. Klassiker wie „Is This Love“ und „Still Of The Night“ treffen auf Fan-Favoriten abseits der Hits.

Gemeinsam mit JOVI entsteht ein mitreißendes Hitfeuerwerk voller Bon-Jovi-Hymnen wie „Livin’ On A Prayer“ oder „You Give Love A Bad Name“. Beide Acts zählen zu den authentischsten Tribute-Bands Deutschlands und bringen Sound, Look und Attitüde der 80er so detailverliebt auf die Bühne, dass man sich direkt in die Ära von Haarspray, Leder und Stadionrock zurückversetzt fühlt.

The Ultimate Rockshow mit Whiteshake und JOVI: Samstag, 2. Mai, 20 Uhr, Halle

Infos und Tickets:

Am 7. Mai: Jobs in Oberberg – Late Night Edition

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JOBS in Oberberg

Oberbergs Firmen suchen die Fachkräfte von morgen – und all jene, die im Sommer die Schule abschließen, suchen Wege in den Job. Was liegt da näher als die Jobmesse bei uns in der Halle? Clever: Das Ganze findet werktags ab 17 Uhr statt, dann also, wenn die Schülerinnen und Schüler a) Schulschluss haben und b) in der Regel eh oft unterwegs sind.

Für sie gibt es kostenfreie Angebote, die den nächsten Karriereschritt ganz konkret unterstützen. Denn im Mittelpunkt stehen praxisnahe Services, die direkt vor Ort genutzt werden können.

Ein Highlight ist der Bewerbungsmappencheck: Erfahrene Profis nehmen die mitgebrachten Unterlagen genau unter die Lupe und geben wertvolle Tipps zu Aufbau, Formulierungen und Wirkung. 

Ebenso gefragt ist nach wie vor ist das professionell gemachtes Bewerbungsfoto: Das kann direkt in der Halle gemacht werden.Dafür lohnt es sich, früh vor Ort zu sein – das Angebot ist begehrt. 

Organisiert "Jobs in Oberberg" von starken Partnern aus der Region: der Agentur für Arbeit Gummersbach, dem Jobcenter Oberberg, der Wirtschaftsförderung Oberbergischer Kreis sowie der Regionalagentur Region Köln. Gemeinsam bündeln sie ihre Kompetenz, um Bewerberinnen und Bewerbern konkrete Unterstützung und neue Perspektiven zu eröffnet.

Jobs in Oberberg – Late Night Edition, Donnerstag, 7. Mai 2026, ab 17 bis 21 Uhr, Halle. Eintritt frei

Weitere Infos:

Am 9. Mai: Sterni rettet die Welt

Einhundert Jahre Energie für die Region – das feiert AggerEnergie mit einem Jubiläum, das weit über klassische Festakte hinausgeht. Ein abwechslungsreiches Programm richtet sich dabei gezielt an die Menschen vor Ort: So überrascht ein 100-tägiger Aktionskalender mit Gewinnen wie Ballonfahrten, Ticketaktionen und nachhaltigen Angeboten rund um Energie und Zuhause.

Ein besonderes Highlight für Familien ist Schwalbe Sterni rettet die Welt in der Halle 32. Im Mittelpunkt steht die mutige Küstenseeschwalbe Sterni, die von der Antarktis aus zu einer abenteuerlichen Reise aufbricht, um die Welt vor der Klimakrise zu bewahren. Dabei trifft sie ungewöhnliche Verbündete – vom frechen Pinguin bis zu fleißigen Ameisen – und zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Verantwortung für den Planeten sind.

Das Musical, das bereits Tausende begeistert hat, verbindet fantasievolle Unterhaltung mit klarer Botschaft – passend zu einem Jubiläum, das nicht nur auf 100 Jahre Energie zurückblickt, sondern auch den Fokus auf eine nachhaltige Zukunft legt. Sterni wird am 9. Mai gleich zweimal aufgeführt.

Schwalbe Sterni rettet die Welt, Samstag, 9. Mai 2026, 11 Uhr und 15 Uhr, Halle, kostenlose Ticketvergabe bei AggerEnergie

Weitere Infos: 


Am 13. Mai: Völkerball

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Foto: Völkerball

Es gibt Tribute-Bands, die vor allem musikalisch überzeugen – ohne großes Drumherum. Andere setzen auf Perücken und Nostalgie, wieder andere auf Kulissen. Und dann gibt es Völkerball. Die Band ist seit über 15 Jahren erfolgreich, weil ihre Show ebenso ein Gesamtkunstwerk ist wie das ihrer Vorbilder Rammstein.

Musikalisch ohnehin über jeden Zweifel erhaben, kommt ihre Performance in Wucht, Ästhetik und Detailtreue verblüffend nah ans Original heran. Das liegt an der Liebe zum Detail rund um Sänger René Anlauff: originalgetreue Kulissen, aufwendige Pyrotechnik mit Flammen und Feuerbögen sowie ein ausgefeiltes Lichtdesign sorgen für eine intensive Inszenierung. Kostüme und Make-up gehören ebenso dazu wie eine Performance, die bewusst zwischen „Genie und Wahnsinn“ pendelt.

Anlauff kopiert die Manierismen von Till Lindemann dabei nicht, sondern interpretiert sie – besonders eindrucksvoll auf der „Engel“-Tour 2026. Für den Auftritt am 13. Mai in der Halle 32 sind noch wenige Karten erhältlich.

Und ein Unterschied bleibt: Nach der Show zeigt sich die Band nahbar – ohne Schminke, ohne Inszenierung, dafür offen im Austausch mit den Fans.

Völkerball: Engel-Tour, Mittwoch, 13. Mai 2026, Halle

Infos und Tickets:

Am 20. und 21. Mai: Gummersbacher Philharmoniker

„Ich werde dafür immer alles geben“ 

Konzert Er lebt für die Musik. Für seine Bigband. Für das Trompete spielen. Und natürlich für die Gummersbacher Philharmoniker, die er vor 31 Jahren gegründet hat. Im Interview für unser Magazin zwei&dreißig blickte Karsten Dobermann auf das Gestern und das Heute. Und auf das Konzert „Visions“ am 20. und 21. Mai in der Halle 32. Hier lesen Sie den gesamten Text.

Herr Dobermann, bitte einmal kurz auf Anfang: Warum gründet man in Gummersbach ein Orchester?
Als ich 1991 nach Gummersbach kam, gab es hier das Kreisorchester. Ich hatte gerade meine Kapellmeisterausbildung abgeschlossen und begann an der Musikschule, Unterricht zu geben. Zwei Jahre später habe ich zuerst die MGM Big Band gegründet. Dann kam der Wunsch auf, dass junge Menschen, die an der Musikschule in klassischer Musik ausgebildet werden, auch vor Ort in einem passenden Orchester spielen möchten. So gründeten wir das Jugend-Sinfonie-Orchester.  Wie ging es dann weiter? Ich springe mal ins Jahr 2000. Damals machten wir mit Martin Kuchejda eine Kinder-Oper, und das Orchester stand erstmals auf eigenen Beinen – nun als das junge Sinfonie-Orchester. Die Musikerinnen und Musiker waren dann bald keine Jugendlichen mehr, sie studierten, starteten in den Beruf, gingen teils weg, kamen aber wieder und spielten weiter bei uns. So dass wir heute von einem semiprofessionellen Orchester sprechen können, dessen Ansprüche mit der Zeit immer größer geworden sind. Weil wir alle Genres bedienen, wie Musical, Oper, Filmmusik und Klassik, fanden wir: Da ist die Philharmonie nicht mehr weit. So haben wir uns 2014 in Gummersbacher Philharmoniker umbenannt. 

Welchen Stellenwert haben die  Philharmoniker für Sie persönlich?
Sie nehmen im positiven Sinne mein ganzes Leben ein, zumal meine Frau die Konzertmeisterin ist und alle meine drei Kinder im Orchester mitspielen. Ich habe viele enge Verbindungen zu den Musikern, es haben sich Freundschaften gebildet. All das braucht meine ganze Aufmerksamkeit. Man kann nur miteinander Musik machen, wenn man sich gegenseitig respektiert. Und ich weiß: Ich muss und werde dafür immer alles geben.  Insgesamt muss ich sagen: Ich lebe das mit allem, was dazugehört. Und das ist neben dem Musikmachen natürlich auch viel Organisation. So fahren wir zum Beispiel mit über 80 Musikerinnen und Musikern nach Schmallenberg in die Musikakademie zum Proben – ergänzend zu den wöchentlichen Terminen am Dienstagabend. Je näher die Premiere eines Stückes rückt, desto länger werden die Proben. Das gilt auch für die Big Band. Dass deren Mitglieder auch bei den Philharmonikern spielen, macht es uns übrigens leicht, diese auch für Rock und Pop zu öffnen. 

Wie gelingt Ihnen die Gratwanderung zwischen der freundschaftlichen Verbindung zu den Ensemblemitgliedern – und der Strenge und Disziplin, die Sie ja auch walten lassen müssen? Denn Sie arrangieren und dirigieren die Konzerte.
Das geht nur mit grenzenlosem gegenseitigem Vertrauen. Die Musiker bringen es mir entgegen, denn sie müssen sich ja von mir kontrollieren lassen. Man darf dabei nicht vergessen: Da sitzen hochgebildete Akademiker, Ärztinnen, Rechtsanwälte, Manager in hohen Positionen, die im Arbeitsalltag selbst Entscheider sind – und die sich dann im  Orchester unterordnen. Sie ergeben sich bewusst der Musik, und ich darf das kontrollieren. Ich sage bewusst: darf. Klar, wenn sich jemand zum dritten Mal an derselben Stelle verspielt, dann korrigiere ich auch schon mal in einem bewusst scharfen Ton, aber sachlich. Und das nimmt mir keiner übel.

Ganz gleich ob als Solist – Sie spielen seit 40 Jahren Trompete – oder mit den Ensembles: Nach all den Proben kommt immer wieder der eine Moment. Das Konzert beginnt. Was geht da in Ihnen vor? 

Ich bin vom Herrgott damit gesegnet, keinerlei Nervosität zu spüren. Den Musikern sage ich immer: Ich muss jetzt nur noch hier vorne performen, und den Rest macht ihr. Und wenn es irgendwo haken sollte – ich bin immer da und hole die Kohlen aus dem Feuer. Ich stehe hier, um euch mit eurer Energie, die ihr jetzt auf die Bühne bringt, durch den Abend zu führen. Gleichzeitig bin ich auf der Bühne immer von großem Stolz erfüllt, dass man sich nun den Lohn der langen Arbeit abholen kann. Die Konzepte zu den Konzerten entstehen meist ein bis zwei Jahre vorher.

So auch das zu „Visions“ am 20. und 21. Mai. Was darf das Publikum erwarten?
Es geht um die Vision, die man mit Musik ausdrücken möchte. Das Programm ist sehr vielfältig. Aus der Klassik ist zum Beispiel der Satz „Der Gang zum Schafott“ aus der Symphonie fantastique von Hector Berlioz dabei. Hier geht es um einen jungen Künstler, der träumt, seine Geliebte ermordet zu haben, was ihm im wahren Leben zum Verhängnis wird. Wir werden uns auch wieder vielen Musiken aus Filmen widmen, unter anderem aus Armageddon, The Da Vinci Code und Back to the Future. Der Traum vom Zeitreisen, mehr Vision geht ja kaum. 

Blicken wir einmal voraus: Gibt es nach 40 Jahren auf der Bühne ein Projekt, das Sie unbedingt noch machen wollen?
Ja, und wir sind bereits dabei: Wir bringen im Herbst gemeinsam mit Martin Kuchejda und Bastian Ganser mit Donizettis „Don Pasquale“ eine komplette Oper auf die Bühne.  Es ist eine Kooperation mit der Halle 32.  Eine Oper ist die Königsklasse des Dirigierens, weil es alle Techniken vereint. Sie haben die Solisten, den Chor, das Orchester – und als Dirigent die Funktion eines Mittlers, Das ist das Anspruchsvollste, was man machen kann. Das rundet mein Berufsleben wirklich ab. Gleichzeitig weiß ich: Ich möchte das alles noch lange machen. Ich bin sehr leidenschaftlich, und wenn etwas in mir geweckt wird, gehe ich voll darauf ein. Da fällt mir ein, was ich gerne auch mal machen würde, weil ich wirklich für alle Musikrichtungen offen bin: Echten Heavy Metal mit einfließen lassen! Am besten zusammen mit einer professionellen Metal-Coverband, die dann gemeinsam mit den Philharmonikern auftritt.

Foto: Torsten Veit

Gummersbacher Philharmoniker: Vistions, Mittwoch, 20. Mai, und Donnerstag, 21. Mai 2026, Halle, Eintritt frei, es gibt eine Türkollekte

Infos:

Highlights im Juni

Freuen Sie sich auf einen Juni voller toller Erlebnisse.
Foto: Bernt Haberlandt

11. Juni: In 80 Tagen um die Welt 

11. Juni: Jochen Malmsheimer: Halt mal, Schatz

17. Juni: Bastian Ganser: Verbale Lobotomie

19. Juni: One Of These Pink Floyd Tributes

Unser Magazin: die neue Ausgabe ist da

Spannende Porträts über Uwe Lyko alias Herbert Knebel, Jochen Malsheimer und alles Wichtige zum Theater-Highlight "In 80 Tagen um die Welt" in einem Doppelinterview mit Regisseur und Hauptdarsteller: Das und noch vieles mehr finden Sie in der neuen Ausgabe unseres Magazins zwei&dreißig. Jetzt überall in und um Gummersbach kostenlos zum Mitnehmen!

Hier geht es zur digitalen Ausgabe: 
https://www.halle32.de/das-magazin/

Schätze aus dem Bücherschrank: Ich und die anderen

Im Südfoyer der Halle 32 steht ein Offener Bücherschrank. Dieser ist eine Spende des Vereins zur Förderung der Kultur in GM e.V. – für die das Team der Halle 32 sehr dankbar ist. Denn jede und jeder kann Bücher dort hineinstellen oder herausnehmen. Oft verbergen sich literarische Schätze in den Regalen. Wir heben sie und stellen sie hier vor – und wer Glück hat, ergattert bei seinem nächsten Besuch ebendieses Buch für sich zu Hause ... 

... zum Beispiel: Ich und die anderen

Ein irrer Trip durch die menschliche Psyche: Andrew Gage lebt mit einer multiplen Persönlichkeitsstörung. Um seine verschiedenen Persönlichkeiten zu managen, hat Andrew ihnen in seinem Kopf ein Haus gebaut. Der fünfjährige Jake bekommt Honigpops, Tante Sam mag lieber Kräutertee. Mal darf die eine Persön ganz gut in den Griff. Bis er die junge Penny kennenlernt, die ebenfalls multipel ist, das aber nicht weiß ...

... der Schriftsteller Matt Ruff ist Kult. Und dieser 700 Seiten lange Roman ist ein mitreißendes, komplexes, unfassbar unterhaltsames Meisterstück mit einem Twist in der Mitte, den hier zu verraten ein absoluter Oberfrevel wäre. Die Taschenbuchausgabe ist gut erhalten in unserem Bücherschrank zu finden. 

Mehr Informationen rund um die Halle 32 auf www.halle32.de.

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