05.09.2014

Relief meets Plastik

Die Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche der Kulturwerkstatt 32 zeigt bis Ende Oktober im Rathaus formen- und farbenfrohe Arbeiten.

Bürgermeister Frank Helmenstein und Museumspädagogin Sabine Rautenberg mit einigen der jungen Künstler bei der Ausstellungseröffnung

Es waren Künstler der russischen Avantgarde, die vor einem Jahr die Inspiration lieferten: zur Beschäftigung mit intensiven Farben und strengen Formen. Nun zeigen die Kinder und Jugendlichen der Kunstwerkstatt, was dabei herausgekommen ist – bis zum 29. Oktober sind ihre Arbeiten im Gummersbacher Rathaus ausgestellt. Unter dem Titel: „Relief meets Plastik” versammeln sich Zeichnungen, Collagen, Reliefs und Plastiken im Foyer, so formen- wie farbenfroh. Unter dem Dach der Kulturwerkstatt 32 nutzt die Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche den Raum „Meisterbude” der Halle 32 als Atelier.


Das Schuljahr 2013/14 war geprägt von der Aufgabe, die Kunst vom Papier weg in zusätzliche Dimensionen zu übertragen. „Der Weg vom Bild zum Relief war noch verhältnismäßig einfach zu lösen”, sagt Kunstwerkstatt-Leiterin Sabine Rautenberg. Für die verschiedenen Reliefs sammelten die Kinder und Jugendlichen Papier, Pappen und Kleinplastikmüll – um diese Fundstücke anschließend in eigenwillige Kunstwerke zu verwandeln. Inspiriert von einem Besuch im Museum Ludwig in Köln fertigten die Kunstschüler aus verschiedenen Materialien Skulpturen nach dem Vorbild von Künstlern wie Alberto Giacometti, Pablo Picasso und Jean Tinguely.


„Wie man merkt, haben wir wieder sehr intensiv gearbeitet und sehr viele individuelle Kunstwerke geschaffen”, lobt Sabine Rautenberg und weist darauf hin, dass für das nun beginnende nächste Jahr in der Kunstwerkstatt noch Plätze frei sind. Interessenten finden mehr Informationen und einen Anmeldebogen hier.