07.08.2014

Halle 32 zeigt Goller-Bilder

Sieben Arbeiten des in Gummersbach geborenen, bedeutenden Malers Bruno Goller können nun in der Halle 32 betrachtet werden.

Frauenbildnis, Frauenkopf, Frauenakt – so lauten die Titel zu drei Bildern von Bruno Goller. Sie alle und noch vier weitere haben ein neues Zuhause erhalten: im Raum „Bruno Goller” der Halle 32. Jahrelang waren die Arbeiten im Gummersbacher Kulturzentrum Bruno-Goller-Haus zu sehen. Dann kam mit der Eröffnung der Halle 32 die Schließung des Goller-Hauses, und die Bilder zogen mit um. Nach der Zwischenlagerung folgte im Frühjahr ein Transport nach Düsseldorf zum renommierten Spezialunternehmen Conzen. Dort haben die Goller-Arbeiten neue Rahmen erhalten, sind gesäubert und hinter Sonnenschutzglas gesetzt worden. Darüber hinaus verfügt nun jedes Bild über eine Diebstahlsicherung.


Goller, 1901 in Gummersbach geboren, gehört zu den bedeutendsten deutschen Malern der Nachkriegszeit. Bei den sieben Werken handelt es sich um Zeichnungen sowie Öl-/Kreidegemälde. Eine Rarität bildet das in den 1920er-Jahren entstandene Ölbild „Grotenbachteich”, da die meisten Frühwerke des Künstlers bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört worden sind. In dem Bruno Goller zu Ehren benannten Raum der Halle 32 steht ergänzend eine Vitrine mit Briefen, Zeitungsausschnitten, Pinseln und Farbtuben des Malers. Bilder und Vitrine können nach Absprache gern besichtigt werden; Interessierte sollten sich unter Tel.: 02261 920680 kurz anmelden.