20.05.2019

Umwelt anders wahrnehmen

Unter dem Motto „Tatort Kunst” zeigt die Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche der Kulturwerkstatt 32 ihre künstlerische Auseinandersetzung mit Umweltthemen. Die Ausstellung läuft bis 10. Juli.

Insektensterben, Artenschwund, vermüllte Meere: Themen, die junge Menschen intensiv beschäftigen. Die Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche der Kulturwerkstatt 32 hat sich ebenfalls damit auseinandergesetzt und zeigt nun die dabei entstandenen Arbeiten. Unter dem Titel „Tatort Kunst” ist im Gummersbacher Rathaus bis zum 10. Juli die neue Jahresausstellung zu sehen. Entstanden sind Zeichnungen, Collagen und Monotypien (Drucke) rund um verschiedene Aspekte der aktuellen Umweltbelastungen.


So haben die Kinder und Jugendlichen eigene Bilderbücher mit Schwarz-Weiß-Zeichnungen zusammengestellt, angelehnt ans Bilderbuch „Maulwurfstadt” von Torben Kuhlmann. Zudem wurden Maulwurfsbehausungen gebaut und Maulwürfe modelliert. Auch Skylines von Insektenstädten sind in der Kunstwerkstatt entstanden. Ebenso hat die Verschmutzung der Meere Niederschlag in den Werken gefunden. „Die Verbindung von Kunst- und Umweltbildung hat sich als außerordentlich fruchtbar und produktiv erwiesen”, sagt Sabine Rautenberg, Leiterin der Kunstwerkstatt: „Es ging um gezielte Aufmerksamkeit und bewusstes Wahrnehmen der eigenen Umwelt und die Umsetzung in künstlerische Ideen und Werke.”


Zu sehen ist die Ausstellung im Foyer des Rathauses zu den üblichen Öffnungszeiten. Der Verein zur Förderung der Kultur in Gummersbach unterstützt die Präsentation.